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TIPPS & TRICKS
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Die besten On-Page-Optimierungs-Techniken für die Suchmaschinenoptimierung

Einleitung

Der Wettstreit um die Pole-Position

In den grenzenlosen Weiten des Internets, wo unzählige Webseiten um die Gunst des digitalen Publikums ringen, steht die On-Page-Optimierung im Zentrum. Jeder Webmaster, jeder Inhaltsentwickler und jeder SEO-Experte weiß: Der begehrte erste Platz in den Suchmaschinenergebnissen ist vergleichbar mit der Pole-Position im Formel-1-Rennen. Er verheißt Sichtbarkeit, Klicks und letztlich Erfolg.

Jeder, der schon einmal einen Grand Prix beobachtet hat, kennt die Bedeutung dieser ersten Startposition. Der Wettlauf um die Vorherrschaft in den Suchmaschinenergebnissen ist nicht minder intensiv. Es geht nicht nur darum, präsent zu sein; es geht darum, als Erster gesehen zu werden, vor den Augen von Millionen, die Antworten auf ihre Fragen suchen. Doch weshalb ist die On-Page-Optimierung so entscheidend in diesem Rennen?

Einfach ausgedrückt, ist die On-Page-Optimierung das fein abgestimmte Zusammenspiel aus technischen und inhaltlichen Elementen einer Webseite. Diese Elemente beeinflussen direkt, wie Suchmaschinen eine Seite interpretieren und bewerten. Ein effizienter Motor allein gewährleistet noch keine Pole-Position. Genauso erfordert herausragende Suchmaschinenpräsenz mehr als nur relevanten Content. Die Kunst liegt im perfekten Gleichgewicht aller Komponenten.

Doch bevor wir uns in die technischen und inhaltlichen Details vertiefen, sollten wir die Grundlagen verstehen, auf denen diese Strategien beruhen. Eine Webseite ohne fundierte On-Page-Optimierung gleicht einem Auto ohne Tuning: Es mag zwar funktionieren, wird jedoch kaum im Wettbewerb bestehen können. Und somit leiten wir über zu unserem nächsten Abschnitt, in dem wir uns mit den Grundlagen der On-Page-Optimierung auseinandersetzen. Ein essenzieller Leitfaden für all jene, die den Einstieg in diese Kunst wagen möchten.

12. Oktober 2023
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Grundlagen der On-Page-Optimierung: Ein Leitfaden für Einsteiger

Meta-Tags: Informationsarchitektur hinter den Kulissen

Wenn Sie an die Basisstrukturen einer effizienten Webseite denken, stellen Sie sich möglicherweise Bilder, Texte und Links vor. Doch abseits des offensichtlichen Nutzerinhalts existiert eine unsichtbare, doch essenzielle Ebene der Informationsübermittlung: die Welt der Meta-Tags.

Meta-Tags sind kurze Informationsfragmente, die im Kopfbereich des HTML-Codes einer Webseite eingebettet sind. Sie dienen dazu, Suchmaschinen präzise Informationen über den Inhalt und die Relevanz einer Seite zu liefern. Man könnte sie mit den Randnotizen eines Autors vergleichen, die dem Lektor Hinweise auf den Kontext und die Intention des Textes geben.

Denken Sie an den “title”-Tag – er definiert den Titel einer Webseite, der in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt wird. Dieser kurze, oft übersehene Abschnitt des Codes, besitzt die Macht, den ersten Eindruck eines Besuchers zu prägen. Ein treffender und ansprechender Titel kann darüber entscheiden, ob ein Nutzer auf Ihr Angebot klickt oder zur Konkurrenz wechselt. Ein weiteres prominentes Beispiel ist der “description”-Meta-Tag. Er liefert eine kurze Zusammenfassung dessen, was den Nutzer auf der Seite erwartet. Während dieser Tag nicht direkt das Ranking einer Webseite beeinflusst, kann eine prägnante und relevante Beschreibung die Klickrate signifikant erhöhen.

Doch die Meta-Tags beschränken sich nicht nur auf diese beiden Beispiele. Es gibt Tags, die den Suchmaschinen mitteilen, ob sie eine Seite indexieren oder einem Link folgen sollen, Tags, die den primären Sprachcode der Webseite festlegen, und sogar welche, die alternative Versionen für verschiedene geografische Zielgruppen anbieten. Man muss verstehen, dass Meta-Tags wie das Fundament eines Gebäudes sind. Sie sind möglicherweise nicht immer sichtbar, doch ihre Rolle in der Stabilität und Effizienz – in diesem Fall der Webseite – ist unverzichtbar. Ohne sie würde das digitale Bauwerk ins Wanken geraten.

Während Meta-Tags zur unsichtbaren Struktur unserer Webseiten gehören, gibt es einen weiteren entscheidenden Faktor, der das Sichtbare prägt: die URL-Struktur. Ein scheinbar einfacher Pfad in der Adresszeile, der jedoch von immenser Bedeutung ist. Aber dazu mehr im nächsten Abschnitt.

URL-Struktur: Das strukturelle Gerüst effizienter Praktiken

Die Essenz einer Webseite, die oft als selbstverständlich erachtet wird, ist in Wirklichkeit das Ergebnis sorgfältiger Planung und strategischer Intentionen. Gemeint ist die URL-Struktur. Diese Adressierung – oft eine schlichte Zeichenkette in der Adressleiste Ihres Browsers – ist nicht nur der Zugangscode zu einem digitalen Raum, sondern auch ein mächtiges Instrument in der Kunst der On-Page-Optimierung. Stellen Sie sich eine Bibliothek vor. Während Bücher nach Genres, Autoren und Titeln geordnet sind, benötigt man dennoch ein klares System, um das gewünschte Werk in dieser schier unendlichen Informationsfülle zu finden. Dieses System, in der digitalen Welt, ist die URL.

Eine optimale URL-Struktur sollte nicht nur sauber und präzise sein, sie sollte auch intuitive Pfade bieten, die sowohl für den Benutzer als auch für Suchmaschinen leicht verständlich sind. Zum Beispiel kann die URL “www.beispiel.de/schuhe/herren/winterschuhe” auf den ersten Blick den Inhalt der Seite vermitteln – wir betreten den Bereich der Winterschuhe für Herren.

Doch warum ist diese Klarheit so entscheidend? Aus zwei Hauptgründen: Erstens, Suchmaschinen legen Wert auf klare URL-Strukturen, da sie den Crawling-Prozess vereinfachen und die Relevanz einer Seite für spezifische Suchanfragen hervorheben. Zweitens, eine logische URL-Struktur verbessert die Benutzererfahrung, da sie Orientierung bietet und die Navigation erleichtert.

Es gibt einige bewährte Praktiken in Bezug auf URLs, die nicht ignoriert werden sollten. Vermeiden Sie beispielsweise den übermäßigen Gebrauch von Sonderzeichen oder Zahlenkombinationen, die keinen klaren Kontext bieten. Eine URL wie “www.beispiel.de/12345?cat=6789” sagt weder dem Nutzer noch einer Suchmaschine viel über den Inhalt der Seite aus.

Zusätzlich sollte man sich der “Breadcrumbs”-Navigation bedienen, eine weitere Methode, um die URL-Struktur zu optimieren. Diese zeigt den Besuchern nicht nur, wo sie sich innerhalb der Website-Hierarchie befinden, sondern stellt auch sicher, dass Suchmaschinen den Pfad und die Beziehung der Seiten zueinander verstehen.

Letztlich ist die URL-Struktur wie das Rückgrat einer Webseite. Ohne sie würde die Seite kollabieren, in sich zusammenfallen. Sie gibt Stabilität, Form und Richtung. Aber eine Webseite besteht nicht nur aus Rückgrat und Struktur; sie benötigt auch Seele und Stimme. Und hier tritt der Content ins Rampenlicht. Ein König? Nein, noch viel mehr!

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Content ist nicht nur König, er ist Kaiser und Pharao zugleich!

Narratives SEO: Die subtile Kunst des Storytellings

Seit den ersten Höhlenzeichnungen haben Geschichten eine zentrale Rolle in der menschlichen Kommunikation gespielt. In einer Zeit, in der Daten und Algorithmen den Ton angeben, könnte man annehmen, dass sachliche Informationen den Thron erobert haben. Doch der narrative Charakter des Menschseins hat nicht an Relevanz verloren, insbesondere nicht im SEO. Es wird Zeit, das Konzept des “Narrativen SEO” vorzustellen.

In der digitalen Landschaft von heute wird Content nicht nur konsumiert, sondern erlebt. Das bloße Aneinanderreihen von Fakten und Informationen mag zwar sachlich korrekt sein, wird aber selten dazu führen, dass sich der Leser an die Inhalte erinnert. Hier tritt die subtile Kunst des Storytellings ins Rampenlicht.

Narratives SEO verbindet klassische Suchmaschinenoptimierung mit der Macht des Erzählens. Dabei geht es nicht nur darum, Keywords in einen Text zu integrieren, sondern eine Geschichte zu erzählen, die den Leser fesselt, bewegt und informiert. Ein Beispiel: Ein Blogbeitrag über nachhaltige Mode wird um ein Vielfaches wirkungsvoller, wenn er nicht nur die Umweltvorteile auflistet, sondern eine Geschichte erzählt – vielleicht die Reise eines einzelnen Kleidungsstücks von der umweltfreundlichen Baumwollplantage bis zum nachhaltigen Einzelhändler.

Ein solcher Ansatz bietet zahlreiche Vorteile. Zunächst einmal sorgt er für eine tiefere emotionale Verbindung mit dem Leser. Emotionen sind starke Treiber für Entscheidungen, sei es der Kauf eines Produkts oder die Interaktion mit einer Marke. Zweitens verbessert narratives SEO die Verweildauer auf einer Seite, ein Faktor, der sowohl für die Benutzererfahrung als auch für das Ranking in Suchmaschinen entscheidend ist.

Aber das bedeutet nicht, dass man die technischen Aspekte des SEO vernachlässigen sollte. Die Balance ist hier entscheidend. Zu viel Narration ohne klare Optimierung kann dazu führen, dass die Botschaft im digitalen Rauschen verloren geht. Umgekehrt kann zu viel Optimierung ohne berührende Erzählung den Content steril und unzugänglich machen.

Das Beherrschen dieser Balance zwischen Technik und Narration ist wie das Komponieren eines symphonischen Meisterwerks. Jeder Part muss im Einklang mit dem anderen stehen. Und während eine mitreißende Erzählung den Ton angibt, gibt es noch andere melodische Elemente, die das Gesamtbild vervollständigen. Eines dieser Elemente ist die Schlüsselwortdichte. Doch bevor wir uns zu sehr in den Tiefen der Erzählung verlieren, lassen Sie uns dieses wichtige Konzept in unserem nächsten Abschnitt vertiefen.

Schlüsselwortdichte: Das optimale Gleichgewicht finden

In der reichhaltigen Landschaft des SEO tauchen immer wieder spezifische Konzepte auf, die scheinbar den Schlüssel zum Erfolg in Händen halten. Eines dieser viel diskutierten – und oft missverstandenen – Konzepte ist die Schlüsselwortdichte. Im Herzen dieses Begriffs liegt eine simple Frage: Wie oft sollte ein bestimmtes Keyword in einem Text auftauchen, um sowohl für Suchmaschinen als auch für den Leser optimal zu sein?

Zu Beginn der SEO-Geschichte galt die Devise: Je mehr, desto besser. Websites waren überflutet mit wiederholten Keywords, oft zum Leidwesen der Benutzer, die mit künstlich klingenden und schwer verdaulichen Inhalten konfrontiert wurden. Doch die Suchmaschinen entwickelten sich weiter und so auch ihre Algorithmen. Das ständige Wiederholen von Keywords, bekannt als “Keyword Stuffing”, wurde bald als manipulatives Manöver identifiziert und von Suchmaschinen bestraft.

Aber was ist die magische Formel? Gibt es ein goldenes Verhältnis, das stets zu beachten ist?

Nun, es ist weniger eine Frage des Zählens und mehr eine Frage des Fühlens. Eine zu hohe Dichte kann den Text unleserlich machen, während eine zu niedrige Dichte dazu führen kann, dass Suchmaschinen den Inhalt als irrelevant betrachten. Ein Beispiel: Ein Artikel über “Bio-Kaffeebohnen” sollte dieses Keyword natürlich und fließend integrieren, sodass sowohl der Leser als auch die Suchmaschine die zentrale Botschaft des Inhalts klar erkennen können.

Es gibt zwar keine festen Regeln, aber eine allgemeine Faustregel ist, eine Schlüsselwortdichte von etwa 1-2% anzustreben. Das bedeutet, dass das Keyword etwa ein- bis zweimal in jedem 100-Wort-Abschnitt vorkommen sollte. Aber wichtiger als jede Zahl ist die Natürlichkeit. Der Kontext, in dem das Keyword platziert wird, sollte immer sinnvoll und fließend sein.

Doch wie im wahren Leben geht es auch bei SEO nicht um Quantität, sondern vor allem um Qualität. Ein gut platzierter Begriff, eingebettet in eine tiefe und gründliche Analyse, kann weitaus wirkungsvoller sein als ein Dutzend flüchtig gestreuter Keywords.

Es ist ebenso wichtig, sich daran zu erinnern, dass die On-Page-Optimierung nicht nur auf dem Text basiert. Abseits der Worte warten andere, oft übersehene, technische Aspekte darauf, dass sie ins Licht gerückt werden. Bevor Sie sich fragen, wovon wir sprechen: Der nächste Abschnitt wird die Schleier lüften und die technischen Feinheiten beleuchten, die oft übersehen werden. Ein spannendes Terrain erwartet uns!

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Technische Feinheiten, die oft übersehen werden

Ladegeschwindigkeit: Wenn jede Sekunde zählt

Die Kunst der Suchmaschinenoptimierung ist, im wahrsten Sinne des Wortes, vielschichtig. Während wir oft geneigt sind, den Fokus auf den sichtbaren Content zu legen, gibt es im Hintergrund ein Orchester technischer Faktoren, das unaufhörlich spielt. Eines der Instrumente, das eine dominante Melodie in diesem Ensemble hervorbringt, ist die Ladegeschwindigkeit einer Webseite.

Stellen Sie sich vor: Sie betreten ein feines Restaurant, angezogen von dem Versprechen eines exquisiten Mahls. Doch trotz Ihrer Erwartung und des einladenden Ambientes werden Sie gezwungen, unangenehm lange auf Ihr Gericht zu warten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dieses Restaurant erneut besuchen, sinkt mit jeder verstreichenden Minute. Ähnlich verhält es sich mit Websites. Ein Nutzer, der auf einen Link klickt, erwartet schnellen Zugriff. Doch wenn die Webseite zu lange lädt, wird seine Geduld geprüft, und die Absprungrate steigt exponentiell an.

Google, der Riese unter den Suchmaschinen, hat die Bedeutung der Ladegeschwindigkeit erkannt und sie zu einem wichtigen Faktor im Ranking-Algorithmus gemacht. Untersuchungen zeigen, dass eine Verzögerung von nur einer Sekunde bei der Seitenerstellung die Kundenzufriedenheit um 16% reduzieren kann.

Aber was verursacht eine langsame Ladegeschwindigkeit? Hier kommen verschiedene Faktoren ins Spiel. Dazu gehören unter anderem nicht optimierte Bilder, zu viele Plug-ins oder veraltete Content-Management-Systeme. Selbst die Wahl des Webhosting-Anbieters kann einen signifikanten Einfluss haben. Es ist ein komplexes Zusammenspiel, das sowohl technisches Know-how als auch strategisches Denken erfordert.

Tools wie Googles PageSpeed Insights können hierbei wertvolle Dienste leisten, indem sie nicht nur die Geschwindigkeit messen, sondern auch konkrete Vorschläge zur Optimierung bieten. Ein Content Delivery Network (CDN) oder das Komprimieren von Bildern sind nur einige der zahlreichen Methoden, mit denen die Ladegeschwindigkeit verbessert werden kann.

Doch während die Ladegeschwindigkeit ein zentraler Punkt auf der technischen Agenda ist, wäre es ein Trugschluss zu glauben, dass dies der einzige technische Aspekt ist, der zählt. Die digitale Welt wird immer mobiler, und die Frage der Mobil-First-Optimierung tritt in den Vordergrund. Aber lassen Sie uns nicht vorgreifen – der nächste Abschnitt wird Sie auf eine Reise in die Welt der Mobil-First-Strategien mitnehmen.

Mobil-First-Optimierung: Ihr Weg zum digitalen Nomaden

Während die Digitalisierung voranschreitet, verlagern sich unsere Technologiegewohnheiten und -bedürfnisse zunehmend von stationären Desktops hin zu mobilen Geräten. Es ist eine unaufhaltsame Wanderung in Richtung Mobilität, die uns, metaphorisch gesprochen, zu digitalen Nomaden macht – ständig unterwegs, ständig vernetzt.

Doch die schillernde Ära der Mobilität bringt für Website-Betreiber und SEO-Spezialisten gleichermaßen eine besondere Herausforderung mit sich: Die Mobil-First-Optimierung. Es handelt sich nicht mehr um eine Option, sondern um eine Notwendigkeit in einer Welt, in der laut Statistiken bereits über die Hälfte der globalen Webseitenaufrufe von mobilen Geräten aus getätigt werden.

Die Kernidee hinter der Mobil-First-Strategie ist einfach, aber transformativ: Designen und optimieren Sie zuerst für mobile Endgeräte und nehmen Sie dann gegebenenfalls Anpassungen für den Desktop vor. Dies steht im Gegensatz zur traditionellen Methode, bei der die Website zunächst für den Desktop entwickelt und anschließend an mobile Anforderungen angepasst wurde.

Aber warum genau rückt dieses Prinzip in den Fokus? Google hat die Rolle von Mobilgeräten in unserem Alltag erkannt und hat 2018 seine Indexierung von Mobil-First eingeführt. Dies bedeutet, dass Google primär die mobile Version einer Website für die Indexierung und das Ranking verwendet.

Ein effizienter Mobil-First-Ansatz erfordert tiefgreifendes technisches Verständnis und einen innovativen Gestaltungsansatz. Hierzu gehören das responsive Design, das sich nahtlos an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst, und ein Touch-First-Ansatz, bei dem die Bedienbarkeit durch Fingerberührung im Mittelpunkt steht. Zudem sind kompakte und schnelle Ladezeiten, vereinfachte Navigationen und leicht zugängliche Call-to-Action-Elemente unerlässlich. Die Mobil-First-Optimierung ist dabei mehr als nur eine technische Spielerei. Es geht um ein tieferes Verständnis für den modernen Nutzer, der Informationen on-the-go sucht und keine Zeit für langwierige Ladezeiten oder unklare Navigationen hat.

Während die mobile Revolution also unaufhaltsam voranschreitet, darf man nicht vergessen, dass dies nur ein Element in einem dichten Netzwerk von On-Page-Faktoren ist. Ein weiterer zentraler Punkt, den es zu berücksichtigen gilt, sind die Verbindungen, die innerhalb einer Webseite geknüpft werden. Die Rede ist von der internen Verlinkung, dem Spinnennetz Ihrer Website. Aber dazu mehr im nächsten Kapitel.

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Interne Verlinkung: Das Spinnennetz Ihrer Website

Im Rhythmus der Bytes: Optimieren Sie den Datenstrom auf Ihrer Webseite

Durch die Wogen des digitalen Meeres zu navigieren, kann sich wie eine Reise durch ein Labyrinth anfühlen. Ein wohlorganisiertes Netzwerk interner Verlinkungen wirkt dabei als Ihr verlässlicher Kompass, der die Besucher zielsicher zu Ihren Inhalten führt. Wie ein fein gewobenes Spinnennetz verknüpft dieses System die Ecken und Winkel Ihrer Webseite, indem es den Datenfluss regelt und eine strukturierte Nutzererfahrung schafft.

Interne Verlinkungen sind nicht nur ein Instrument zur Steuerung der Besucherströme. Sie sind essenziell, um Suchmaschinen den Zusammenhang und die Hierarchie der verschiedenen Seiten und Inhalte zu verdeutlichen. Wenn Suchmaschinenbots, diese kleinen digitalen Späher, Ihre Webseite besuchen, folgen sie den Links, um den Inhalt zu erfassen und im Index zu speichern. Eine klare und logische Verlinkung erleichtert diesen Bots das Leben und kann folglich die Indexierungsrate und damit die Sichtbarkeit Ihrer Webseite steigern.

Ziehen Sie einen Moment den Vergleich zu einer gut organisierten Bibliothek heran. Ohne ein effizientes Katalogsystem würden Sie stundenlang nach einem spezifischen Buch suchen müssen. In ähnlicher Weise können interne Links als Wegweiser fungieren, die sowohl den Nutzern als auch den Suchmaschinen den Weg durch Ihre digitale Bibliothek weisen.

Der Schlüssel zu einer effektiven internen Verlinkungsstrategie liegt in der Ausgewogenheit. Übermäßige Verlinkungen können zu Verwirrung führen und die Nutzererfahrung beeinträchtigen, während zu wenige Verlinkungen wertvolle Chancen zur Steigerung der Nutzerbindung und -interaktion verpassen lassen. Ein ausgewogenes Gleichgewicht, das den Nutzer in den Mittelpunkt stellt, während es gleichzeitig den Suchmaschinenbots eine klare Richtung vorgibt, ist hierbei das Ziel.

Bevor wir uns jedoch in den Tiefen der Technik verlieren, sollten wir einen Blick auf die Feinheiten werfen, die oft übersehen werden, aber ebenso wichtig sind. Eines dieser Mikrodetails ist der Ankertext – dieses winzige Stück Text, das so oft übersehen wird, aber doch eine enorme Tragweite hat!

Ankertext: Mikrodetails mit Makroeffekten

Der Ankertext, dieses unscheinbare Stückchen Text, das als Brücke zwischen den Seiten fungiert und den Weg durch das Web weist. Doch unterschätzen Sie niemals die Macht des scheinbar Unbedeutenden. Wenn Webseiten den literarischen Charakteren eines Romans gleichen, dann ist der Ankertext das verbindende Element, das Erzähler und Zuhörer in einen magischen Bann zieht – die zarte Sehne, die das gesamte literarische Werk zusammenhält.

Wenn es um Suchmaschinenrankings geht, nehmen Ankertexte eine entscheidende Rolle ein. Sie geben Suchmaschinen wertvolle Hinweise darüber, worum es auf der verlinkten Seite geht, und tragen wesentlich dazu bei, das Verständnis für den Inhalt und Kontext zu vertiefen. Doch hier lauert auch die Krux: Ein ungenau formulierter oder irreführender Ankertext kann sowohl den Benutzer als auch die Suchmaschine in die Irre führen. Nehmen Sie beispielsweise den allzu beliebten Ankertext “Hier klicken”. Ohne Kontext sagt er wenig bis gar nichts aus und verschenkt wertvolles Potential.

Das optimale Gleichgewicht ist daher entscheidend. Ein Ankertext sollte informativ sein und den Inhalt der verlinkten Seite genau widerspiegeln. Gleichzeitig muss er kurz und prägnant sein, um den Lesefluss nicht zu stören. Und dann gibt es noch die Überlegung hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung: Ein gezielt gewählter Ankertext kann das Ranking für bestimmte Schlüsselwörter positiv beeinflussen.

Aber lassen Sie uns ehrlich sein: Wie beim Jonglieren können zu viele Bälle in der Luft schnell zum Problem werden. Überoptimierung ist hier ein echtes Risiko. Zu viele gleiche Ankertexte oder zu offensichtliche Schlüsselwort-Stauungen können von Suchmaschinen als manipulativ betrachtet und sogar bestraft werden.

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Visuelle Elemente & Medien: Strategien jenseits der Ästhetik

Bilder-SEO: Mehr als nur Pixel – die Kunst, visuell gefunden zu werden

Eine Tatsache steht fest: Wir Menschen sind visuelle Wesen. Bevor wir in die sprachliche Tiefe einer Webseite eintauchen, sind es oft die visuellen Reize, die uns anlocken oder abschrecken. Doch während die meisten Seitenbetreiber den Fokus auf beeindruckende Designs und hochauflösende Bilder legen, übersehen sie die Möglichkeiten, die sich hinter diesen Bildern verbergen: Die Kunst des Bilder-SEO.

Die suchmaschinenoptimierte Einbindung von Bildern ist nicht nur eine Form der Kunst, sondern vielmehr ein dynamisches Schachspiel zwischen Kreativität und technischer Raffinesse. Während jedes Bild sicherlich tausend Worte wert ist, benötigt es auch eine sorgfältige Hintergrundarbeit, um von Suchmaschinen erkannt und angemessen indexiert zu werden.

Beginnen wir bei den Grundlagen: Das Dateiformat. Ein JPEG mag vielleicht für ein Landschaftsfoto geeignet sein, während ein PNG sich eher für Grafiken mit transparentem Hintergrund eignet. WebP, ein relativ neues Format, bietet qualitativ hochwertige Bilder bei erheblich reduzierter Dateigröße. Und hier wird es interessant: Eine kleinere Dateigröße bedeutet schnellere Ladezeiten, was wiederum positiv für die User Experience und SEO ist.

Aber hier endet das Spiel nicht. Der Dateiname, oft übersehen, sollte präzise den Inhalt des Bildes widerspiegeln. Ein Bild namens “DSC_001.jpg” wird kaum die gleiche Wirkung erzielen wie “Sonnenuntergang-Amsterdam.jpg”. Alt-Texte, diese kurzen Bildbeschreibungen, die angezeigt werden, wenn ein Bild nicht geladen werden kann, sind unverzichtbare Informationsquellen für Suchmaschinen und bieten zudem einen barrierefreien Zugang für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit.

Doch betrachten wir es aus einem weiteren Blickwinkel: Bilder bieten auch eine Chance, die emotionale Verbindung zu Ihrem Publikum zu vertiefen. Während Sie sicherstellen, dass Ihre Bilder SEO-freundlich sind, sollten sie auch authentisch sein und Ihre Markenbotschaft stärken.

Abschließend sollte man nicht vergessen, dass Bilder nicht in einem Vakuum existieren. Sie sind ein integraler Bestandteil Ihrer gesamten SEO-Strategie und sollten in Kombination mit anderen On-Page-Elementen betrachtet werden.

Nun, da wir die bildlichen Aspekte beleuchtet haben, wenden wir uns einem anderen facettenreichen Medium zu, das sowohl inhaltlich als auch interaktiv fesselt: Der Welt von Videos und Interaktivität.

Videos und Interaktivität: Nutzerbindung durch multimediale Elemente

Die digitale Revolution hat uns nicht nur in eine Ära des Informationszugangs, sondern auch in ein Zeitalter der Interaktivität und des immersiven Storytellings geführt. Während Bilder einen entscheidenden ersten Eindruck hinterlassen, sind es Videos und interaktive Elemente, die den digitalen Besucher in die Tiefen einer Marke, einer Geschichte oder einer Botschaft ziehen können.

Man denke nur an die rasante Zunahme von Videoinhalten auf Plattformen wie YouTube, Vimeo und den sozialen Medien. Eine Statistik von Cisco behauptete sogar, dass im Jahr 2022 Videos mehr als 82% des gesamten Internetverkehrs ausmachten. Eine beeindruckende Zahl, nicht wahr? Aber warum diese Verlagerung? Die Antwort ist einfach: Videos sprechen Emotionen an, erleichtern das Verständnis komplexer Themen und steigern die Verweildauer auf einer Webseite.

Es reicht allerdings nicht aus, einfach nur ein Video zu “haben”. Wie bei allem im digitalen Raum sind Qualität und Strategie entscheidend. Videos sollten hochauflösend, professionell bearbeitet und für Suchmaschinen optimiert sein. Hier kommen Transkripte und SRT-Dateien (Untertitel) ins Spiel, die nicht nur die Barrierefreiheit erhöhen, sondern auch den SEO-Wert des Videos steigern, indem sie Suchmaschinen einen textlichen Kontext bieten.

Neben Videos ist ein weiteres mächtiges Instrument in den Vordergrund getreten: Interaktive Inhalte. Von einfachen Slidern und Quizzes bis hin zu komplexen virtuellen Rundgängen und Augmented Reality-Anwendungen. Diese Tools bieten nicht nur einen hohen Unterhaltungswert, sondern auch eine unvergleichliche Möglichkeit, das Engagement und die Interaktion der Nutzer zu steigern.

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Semantische Suche & Latent Semantical Indexing (LSI)

Kontextualisierung: Der Schlüssel zur modernen Suchmaschinenanpassung

In den Annalen der digitalen Geschichtsschreibung stellt die semantische Suche zweifellos eine Renaissance der Suchmaschinenoptimierung dar. Während die Anfänge des Internets durch das schlichte Abgleichen von Schlüsselworten mit Webinhalten gekennzeichnet waren, haben uns Fortschritte in der Technologie und Künstlichen Intelligenz in eine Epoche geführt, in der Suchmaschinen nicht nur “lesen”, sondern auch “verstehen” können.

Die semantische Suche zielt darauf ab, die Absicht hinter einer Suchanfrage zu ergründen und nicht nur die wortwörtlichen Begriffe abzugleichen. Stellen Sie sich vor, jemand gibt “Apfel Ernährung” in eine Suchmaschine ein. Meint der Nutzer den Nährwert von Äpfeln oder sucht er nach dem neuesten Ernährungsplan von Apple Inc. für seine Mitarbeiter? Ein simples Schlüsselwort-Abgleichen könnte in diesem Fall zu Verwirrung führen. Aber dank der semantischen Suche können Suchmaschinen den Kontext besser interpretieren und relevantere Ergebnisse liefern.

Das bringt uns zum Latent Semantical Indexing (LSI). Dieses Konzept könnte leicht als das unsichtbare Genie hinter effektivem SEO betrachtet werden. LSI bezieht sich auf die Fähigkeit von Suchmaschinen, die Beziehung zwischen verschiedenen Begriffen in einem Content zu erkennen und zu verstehen. Das bedeutet, dass nicht mehr nur primäre Schlüsselwörter von Bedeutung sind, sondern auch verwandte Begriffe und Phrasen, die den Kontext stärken.

Nehmen Sie beispielsweise einen Artikel über den Eiffelturm. Neben “Eiffelturm” könnten Begriffe wie “Paris”, “Gustave Eiffel” oder “Seine” als LSI-Keywords betrachtet werden, da sie alle im Kontext des Hauptthemas stehen. Die Integration solcher Begriffe verleiht dem Content eine tiefere Dimension und macht ihn für Suchmaschinen relevanter.

Die Faszination an dieser Entwicklung ist nicht nur technologischer Natur. Sie betont den Wert von qualitativ hochwertigem, tiefgründigem und gut recherchiertem Content. Es ist nicht mehr ausreichend, Schlüsselwörter mechanisch in Texte einzuflechten. Jetzt ist es an der Zeit, Kontexte zu schaffen und den Leser (sowie die Suchmaschine) auf eine Reise durch den gewählten Themenbereich mitzunehmen.

LSI-Keywords: Ein tieferer Einblick in die Content-Strukturierung

In der facettenreichen Welt der Suchmaschinenoptimierung gibt es manchmal Konzepte, die auf den ersten Blick schwer zu greifen sind, aber bei genauerer Betrachtung in ihrer Genialität erstrahlen. LSI-Keywords gehören definitiv in diese Kategorie. Während unser vorheriger Abschnitt einen kurzen Überblick über das Phänomen des Latent Semantical Indexing (LSI) bot, tauchen wir nun tiefer in das Herz dieses Konzepts ein und erkunden, wie es den Content in eine sinfonische Komposition von Relevanz und Kontext verwandelt.

Der Genuss in der Genauigkeit
LSI-Keywords sind nicht einfach nur Synonyme oder thematisch verwandte Begriffe. Es sind Wörter oder Phrasen, die in einem bestimmten Kontext häufig zusammen mit Ihrem Hauptkeyword auftreten. Betrachten Sie zum Beispiel den Begriff “Java”. In einem technologischen Kontext könnten LSI-Keywords “Programmiersprache”, “Script” oder “Entwickler” sein. Aber wenn wir über Kaffee sprechen, würden Wörter wie “Bohne”, “Espresso” oder “Indonesien” ins Spiel kommen.

Die Praxis des LSI: Eintauchen in den Datenpool
Das Erkennen und Integrieren von LSI-Keywords in Ihren Content erfordert sowohl Kunstfertigkeit als auch Technik. Tools wie Google’s “Verwandte Suchanfragen” oder spezialisierte SEO-Anwendungen können dabei helfen, potenzielle LSI-Keywords zu identifizieren. Doch das eigentliche Gold liegt im Verständnis und in der Interpretation dieser Daten. Es geht darum, ein Gefühl für die Sprache, den Rhythmus und den Flow Ihres Contents zu entwickeln und LSI-Keywords nahtlos zu integrieren, ohne die Natürlichkeit des Textes zu beeinträchtigen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass LSI-Keywords nicht nur eine weitere Checkliste im SEO-Arsenal sind. Sie sind vielmehr eine Brücke, die den Spagat zwischen Relevanz, Kontext und Qualität meistert und es Marken ermöglicht, in der digitalen Landschaft sichtbarer und bedeutungsvoller zu werden.

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Core Web Vitals & UX: Die Schnittstelle von Technik und Benutzererfahrung

Page Experience: Der versteckte Faktor im SEO-Ranking

Es gibt einen Punkt, an dem Technik und Gefühl aufeinandertreffen und eine beeindruckende Symbiose bilden. In der digitalen Welt könnte dieser Punkt sehr wohl als das Zusammenspiel von Core Web Vitals und Benutzererfahrung (UX) beschrieben werden. In einer Zeit, in der die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer kürzer ist als das Intro eines Pop-Songs, gewinnt die Page Experience – jener oft übersehene Faktor im Ranking-Alphabet der Suchmaschinen – zunehmend an Bedeutung.

Denken Sie an Ihre Lieblingswebseite. Ist sie nur deshalb Ihre Lieblingsseite, weil sie technisch einwandfrei läuft? Oder ist es das Gefühl, das Sie haben, wenn Sie durch ihre Seiten navigieren, gepaart mit der Schnelligkeit und Reaktionsfreudigkeit der Webseite? Hier zeigen sich die Core Web Vitals in ihrer vollen Pracht. Es handelt sich um eine Reihe von Metriken, die Aspekte wie Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität messen. Aber sie tun dies nicht in einem Vakuum; sie reflektieren, wie der Endbenutzer diese technischen Aspekte wahrnimmt und erlebt.

Stellen Sie sich eine Oper vor. Während die Sänger und das Orchester im Vordergrund stehen, gibt es im Hintergrund jemanden, der sicherstellt, dass alles reibungslos abläuft. In ähnlicher Weise ist die Page Experience der unsichtbare Dirigent Ihrer Webseite. Sie beeinflusst, wie Besucher mit Ihrem Content interagieren, wie lange sie bleiben und ob sie wiederkommen.

Suchmaschinen wie Google haben erkannt, dass die Zufriedenheit der Nutzer nicht nur durch den Content allein gewährleistet wird. Die gesamte Erfahrung, von der ersten Sekunde des Ladevorgangs bis zum Verlassen der Seite, ist entscheidend. Dies ist der Grund, warum Faktoren wie Core Web Vitals in die Ranking-Kriterien aufgenommen wurden. Denn was nützt der brillanteste Content, wenn er auf einer trägen, unübersichtlichen Webseite präsentiert wird?

Einführung in die Core Web Vitals: LCP, FID & CLS dechiffriert

Das digitale Zeitalter hat eine Flut von Akronymen und Fachbegriffen mit sich gebracht, die oft wie Geheimcodes wirken. Heute richten wir den Scheinwerfer auf drei Buchstabenkombinationen, die in der Welt der Webentwicklung und SEO immer wichtiger werden: LCP, FID und CLS. Doch was verbirgt sich hinter diesen kryptischen Abkürzungen, und warum sollten sie für jeden Website-Betreiber von Interesse sein?

Beginnen wir mit LCP – oder um es vollständig auszudrücken: Largest Contentful Paint. LCP misst die Zeit, die benötigt wird, bis der größte sichtbare Inhalt einer Webseite geladen ist. Es ist ein klares Barometer dafür, wie schnell Nutzer tatsächlich sehen können, worum es auf einer Seite geht. Denken Sie an das erste Mal, als Sie Ihre Lieblingskunstgalerie betreten haben. Der Moment, in dem das Hauptgemälde ins Blickfeld rückt, ist vergleichbar mit dem, was LCP in der digitalen Welt misst.

Weiter geht es mit FID – First Input Delay. Dieser Indikator bezieht sich auf die Zeit zwischen der ersten Interaktion eines Nutzers mit einer Seite (z. B. wenn er auf einen Button klickt) und der Reaktion der Webseite darauf. Es ist vergleichbar mit dem Betätigen eines Lichtschalters und der Zeit, die vergeht, bis das Licht tatsächlich angeht. Ein kurzer FID bedeutet, dass Ihre Webseite reaktionsschnell ist, was für das Nutzererlebnis von entscheidender Bedeutung ist.

Zuletzt, aber nicht weniger wichtig, haben wir CLS – Cumulative Layout Shift. Jeder, der schon einmal erlebt hat, wie sich Inhalte unerwartet auf einer Webseite verschieben, während er versucht, darauf zu klicken, weiß, wie frustrierend das sein kann. CLS quantifiziert genau diese Erlebnisse. Ein niedriger CLS-Wert bedeutet, dass sich die Inhalte Ihrer Webseite während des Ladens nicht wesentlich verschieben – ein klarer Gewinn für die Benutzerfreundlichkeit.

Aber warum sind diese Metriken so wichtig? Nun, sie sind zu Schlüsselkomponenten von Googles Core Web Vitals geworden – einer Gruppe von Faktoren, die bestimmen, wie gut eine Webseite aus Sicht der Benutzererfahrung abschneidet. LCP, FID und CLS sind also nicht nur Akronyme oder technisches Geplänkel. Sie sind Grundpfeiler einer exzellenten Benutzererfahrung und sollten in jeder SEO- und Webentwicklungsstrategie einen festen Platz haben.

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Schema Markup & die Semantik des Webs

Mikrodaten-Integration: Das Potenzial für Suchmaschinen freisetzen

Wenn Sie sich jemals gefragt haben, wie Suchmaschinen die Komplexität von Webseiten durchdringen und präzise, relevante Antworten auf Benutzeranfragen liefern können, sollten Sie sich mit dem Geheimnis hinter diesem beeindruckenden Kunststück vertraut machen: Es liegt in der Semantik des Webs und den technischen Feinheiten des Schema Markup.

Die Semantik des Webs beschreibt nicht nur die strukturelle, sondern auch die konzeptionelle Verbindung von Inhalten. Es geht nicht nur darum, was Ihre Webseite sagt, sondern auch wie sie es sagt und in welchem Kontext. Eine Webseite, die in der Lage ist, Bedeutung und Kontext zu übermitteln, bietet Suchmaschinen einen tiefen Einblick in die beabsichtigte Botschaft und das Thema.

Schema Markup ist ein Code, den Sie zu Ihrer Webseite hinzufügen, um den Suchmaschinen explizit zu “erzählen”, was Ihr Inhalt bedeutet. Es ist wie ein Dolmetscher, der zwischen Ihrer Webseite und der Suchmaschine vermittelt, um sicherzustellen, dass keine Details verloren gehen oder falsch interpretiert werden.

Mikrodaten sind ein spezifischer Typ von strukturierten Daten, die dazu verwendet werden, Informationen über ein Element auf einer Webseite zu beschreiben. Durch die Integration von Mikrodaten mittels Schema Markup kann Ihre Webseite detaillierte Informationen wie Öffnungszeiten, Produktbewertungen oder Veranstaltungsdetails in den SERPs präsentieren. Dies erhöht nicht nur die Sichtbarkeit, sondern auch das Vertrauen und die Klickrate.

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Online-Shop für Vintage-Möbel. Durch die Verwendung von Schema Markup könnten Sie spezifische Produktinformationen wie den Herstellungszeitraum, den Designer oder den Materialtyp direkt in den SERPs anzeigen. Ein potenzieller Kunde, der nach einem “Eames Lounge Chair aus den 1960ern” sucht, könnte direkt sehen, dass Sie genau das anbieten, noch bevor er Ihre Webseite besucht.

Best Practices für Schema.org: Der Schlüssel zu fortgeschrittenen SEO-Taktiken

In der SEO haben wenige Techniken so viel Anerkennung erhalten wie Schema.org. Als Kollaborationsprojekt von Google, Bing und Yahoo! ins Leben gerufen, bietet Schema.org Webmastern ein strukturiertes Datenmarkup, das für Suchmaschinen verständlich ist. Aber wie nutzen Sie diese wertvolle Ressource optimal?

Verstehen Sie den Zweck
Zunächst einmal sollte man Schema.org nicht als bloßen Trend oder eine unnötige Komplexität betrachten. Es ist eine Sprache, mit der Ihre Website mit Suchmaschinen kommuniziert. Es ist so, als würde man einem Fremdenführer in einer unbekannten Stadt genaue Anweisungen geben, anstatt ihm nur den Namen Ihres Ziels zu nennen.

Wählen Sie das richtige Schema
Es gibt Hunderte von Schemata zur Auswahl, vom Rezept bis zum Kinofilm. Wählen Sie das Schema, das Ihrem Content am besten entspricht. Ein Artikel über kulinarische Trends in Paris würde beispielsweise das “Rezept”-Schema weniger nutzen als das “Artikel”- oder “BlogPosting”-Schema.

Mehr ist nicht immer besser
Es mag verführerisch sein, jedes Detail Ihrer Webseite mit Schema.org zu markieren. Aber Resistenz ist gefragt! Zu viel Markup kann als Spam wahrgenommen werden. Fokussieren Sie sich stattdessen auf die Schlüsselaspekte Ihrer Webseite.

Testen, testen, testen!
Bevor Sie Ihre Webseite mit dem neu hinzugefügten Schema.org Markup live schalten, verwenden Sie Tools wie das Google Structured Data Testing Tool. Dies stellt sicher, dass Ihr Markup korrekt ist und von Suchmaschinen richtig interpretiert wird.

Halten Sie sich auf dem Laufenden
Die Welt der SEO ist ständig in Bewegung, und Schema.org bildet da keine Ausnahme. Halten Sie sich über Änderungen und Updates auf dem Laufenden und passen Sie Ihre Strategie entsprechend an.

Schema.org ist also nicht nur ein weiteres Tool im SEO-Arsenal. Es ist ein entscheidender Faktor, um in der heutigen komplexen digitalen Landschaft sichtbar zu werden. Mit den richtigen Best Practices können Sie den Mehrwert Ihrer Website steigern und sich einen Vorsprung im immerwährenden Rennen um die Aufmerksamkeit der Benutzer sichern. Es ist nicht nur die Technik, die zählt, sondern auch das Wissen, wie man sie anwendet!

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Fazit: Der Weg zum Gipfel des Olymps

Die On-Page-Optimierung: Ein Abenteuer, das niemals endet

Die On-Page-Optimierung gleicht dem Erklimmen des Olymps, dem mythischen Sitz der Götter. Jeder SEO-Enthusiast beginnt seine Reise am Fuße des Berges, blickt nach oben und fragt sich, ob er jemals den Gipfel erreichen wird. Doch wie bei jeder heldenhaften Reise geht es nicht nur um das Endziel, sondern auch um die Abenteuer, Lektionen und Herausforderungen, denen man unterwegs begegnet.

Vom strukturierten Datenmarkup über die Geschwindigkeitsoptimierung bis hin zur semantischen Suche – jede Facette der On-Page-Optimierung ist einzigartig und verlangt spezielle Fähigkeiten. Es erfordert sowohl technisches Know-how als auch ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Nutzer. Wie bei den alten griechischen Helden ist es eine Kombination aus Geschick, Wissen und Durchhaltevermögen, die zum Erfolg führt.

Jeder Schritt in der On-Page-Optimierung birgt Geheimnisse und Mysterien, die es zu entdecken gilt. Beispielsweise sind Schema Markups nicht nur Codezeilen, sondern Tore zu neuen Welten der Sichtbarkeit. Visuelle Elemente, weit entfernt von bloßen Dekorationen, können Geschichten erzählen und Emotionen wecken, die Worte allein nicht vermitteln können. Und hinter jedem Ankertext verbergen sich Mikrokosmen an Bedeutung, die den Fluss von Information und Relevanz in der digitalen Landschaft leiten.

Aber wie jeder Bergsteiger weiß, ist die Reise nie wirklich vorbei. Die Suchalgorithmen entwickeln sich ständig weiter, ebenso wie die Technologien und Praktiken, die SEO-Experten einsetzen. Das Erreichen des Gipfels ist nur der Beginn eines neuen Kapitels. Mit der sich ständig wandelnden Landschaft des Internets ist die On-Page-Optimierung wahrlich ein Abenteuer, das niemals endet.

Schließlich, während es wichtig ist, die technischen Aspekte zu beherrschen, dürfen wir nie vergessen, dass im Mittelpunkt jeder SEO-Bemühung der Mensch steht. Denn egal wie hochtechnologisch unsere Strategien werden, das ultimative Ziel bleibt dasselbe: wertvolle, relevante und ansprechende Erfahrungen für die Nutzer zu schaffen. Nur dann können wir uns wahrhaftig als Meister unseres Fachs betrachten und den Ruhm genießen, den Olymp des digitalen Zeitalters erklommen zu haben.

Auf der Überholspur: Strategien für kontinuierliches Wachstum und Innovation

In der dynamischen Welt des digitalen Marketings sind Stillstand und Zufriedenheit die Vorboten des Niedergangs. Es ist nicht ausreichend, einmal den Gipfel des Olymps der On-Page-Optimierung zu erreichen. Nein, die wahre Herausforderung besteht darin, stets voranzuschreiten, zu innovieren und den eigenen Horizont kontinuierlich zu erweitern. Die Straße zum Erfolg ist lang und kurvig, aber mit den richtigen Strategien können wir sie mit Höchstgeschwindigkeit befahren.

Eine der Schlüsselstrategien ist das lebenslange Lernen. Suchmaschinen, allen voran Google, entwickeln sich in einem rasenden Tempo weiter. Algorithmen werden raffinierter, Künstliche Intelligenz präziser und Nutzeransprüche differenzierter. Um Schritt zu halten, müssen Marketer und SEO-Experten ständig die neuesten Trends und Techniken studieren. Denken Sie an maschinelles Lernen und dessen Anwendungen im SEO oder an die Nutzung von Big Data zur Verbesserung der Benutzererfahrung.

Doch es geht nicht nur um Technik. Die humanistische Seite der SEO – das Verständnis für den Menschen hinter den Suchanfragen – bleibt von zentraler Bedeutung. Durch Empathie und das Eintauchen in die Psyche der Zielgruppe können wir Inhalte schaffen, die wirklich resonieren und die Suchintention erfüllen. Hier kommt die Kunst des Storytellings ins Spiel, die, wenn geschickt angewendet, Marken von der Konkurrenz abheben kann.

Innovation verlangt zudem nach Experimentierfreude. Das Testen neuer Formate, das Spielen mit unterschiedlichen Content-Strategien oder das Eintauchen in neue Plattformen und Technologien – all dies kann Türen zu bisher unentdeckten Wachstumschancen öffnen. Ein Beispiel? Voice Search. Mit dem Aufstieg von Smart Speakern und digitalen Assistenten wird die Sprachsuche immer relevanter, was völlig neue Optimierungsstrategien erfordert.

Schließlich sollte der Fokus immer auf Qualität liegen. In einer Zeit, in der die Menge an verfügbaren Informationen exponentiell wächst, wird Relevanz zum entscheidenden Unterscheidungsmerkmal. Qualitativ hochwertiger Content, der Mehrwert bietet und die Bedürfnisse der Nutzer adressiert, wird immer im Vordergrund stehen, unabhängig von technischen SEO-Feinheiten.

Zusammengefasst: Auf der Überholspur des digitalen Zeitalters zu fahren erfordert Mut, Wissen und eine ständige Bereitschaft zur Anpassung. Es ist eine Reise ohne Endziel, geprägt von Entdeckungen, Herausforderungen und kontinuierlichem Wachstum. Aber für jene, die das Abenteuer wagen, warten unzählige Belohnungen und die Chance, die digitale Zukunft aktiv mitzugestalten.

In der rasanten Welt der SEO und des digitalen Marketings kann es eine Herausforderung sein, stets am Puls der Zeit zu bleiben. Doch Sie müssen diese Reise nicht allein antreten. Unsere Agentur verfügt über das Fachwissen, die Erfahrung und die Leidenschaft, Sie sicher durch das dynamische Terrain zu führen. Wenn Sie bereit sind, den nächsten Schritt zu machen, das Potenzial Ihrer Webseite voll auszuschöpfen und mit uns auf der Überholspur zu fahren, dann zögern Sie nicht. Kontaktieren Sie uns noch heute! Ihre digitale Zukunft wartet – gestalten Sie sie mit uns.

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