Artikel: Wenn Bewegung mehr zeigen muss

Wenn Bewegung mehr zeigen muss
Animationen setzen wir vor allem dort ein, wo sich Inhalte mit Fotografie oder klassischem Film nicht ausreichend erklären oder inszenieren lassen. Technische Abläufe können sichtbar gemacht, Produkte aus Perspektiven gezeigt werden, die mit einer Kamera nicht erreichbar wären, und abstrakte Inhalte lassen sich Schritt für Schritt aufbauen. Je nach Aufgabe arbeiten wir dabei mit 2D-Animationen, 3D-Visualisierungen oder Motion Graphics.
Am Anfang steht für uns deshalb nicht die Entscheidung für eine bestimmte Animationstechnik, sondern der Inhalt. Was soll gezeigt werden? Welche Information muss verständlich werden? Wo liegt der entscheidende Moment? Und in welchem Umfeld wird die Animation später eingesetzt? Erst daraus ergibt sich, welche Form der Umsetzung sinnvoll ist.
Bei technischen Produkten kann beispielsweise eine 3D-Animation sinnvoll sein, wenn Bauteile, Bewegungen oder Montageabläufe im Mittelpunkt stehen. Modelle lassen sich drehen, zerlegen oder aus Perspektiven betrachten, die bei einer realen Aufnahme kaum möglich wären. Einzelne Funktionen können gezielt hervorgehoben und komplexere Abläufe auf das Wesentliche reduziert werden.
2D-Animationen und Motion Graphics setzen wir dagegen häufig dort ein, wo vorhandene Gestaltungselemente, Typografie, Grafiken oder Informationen in Bewegung übersetzt werden sollen. Das kann eine kurze Sequenz für Social Media ebenso sein wie eine animierte Infografik, ein Bestandteil eines Films oder Bewegtbild für Messe, Website und Präsentation.
Für die Umsetzung entwickeln wir zunächst Ablauf und Dramaturgie. Je nach Umfang arbeiten wir mit Skizzen, Storyboards oder ersten Animationssequenzen, bevor Details ausgearbeitet werden. Bei 3D-Projekten kommen Modellierung, Materialien, Perspektiven, Licht und Bewegungsabläufe hinzu. Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viel zu animieren, sondern die Bewegung gezielt für die jeweilige Aussage einzusetzen.
Auch der spätere Einsatz wird von Anfang an mitgedacht. Eine Animation auf einem großen Messedisplay stellt andere Anforderungen als ein kurzer Social-Media-Clip oder eine Sequenz innerhalb eines Produktfilms. Format, Länge, Lesbarkeit und Geschwindigkeit werden deshalb auf den jeweiligen Kanal abgestimmt und bei Bedarf in unterschiedlichen Varianten umgesetzt.
Animationen können dabei eigenständig funktionieren oder mit Foto- und Filmproduktionen kombiniert werden. Reale Aufnahmen lassen sich um grafische Elemente ergänzen, technische Details können innerhalb eines Films visualisiert oder einzelne Sequenzen für weitere Medien adaptiert werden. Dadurch entsteht nicht zwangsläufig ein separates Format, sondern häufig ein zusätzlicher Baustein innerhalb einer größeren Content-Produktion.
Wir entwickeln 2D- und 3D-Animationen sowie Motion Graphics für Unternehmen, Handwerksbetriebe und Organisationen – von technischen Produktvisualisierungen und erklärenden Bewegungsabläufen bis zu animierten Inhalten für Film, Social Media, Website, Messe und Präsentation. Dabei richten sich Technik und Gestaltung immer danach, was vermittelt werden soll und wo der Content später eingesetzt wird.






